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• Entlastung der Wohngebiete (insbes. Karlstraße) vom Durchgangsverkehr (Lärm, Abgase, etc.)
• Bessere Anbindung des Gewerbegebiets Nord
• Umgestaltung der Albrechtstraße/Kavalierstraße (Ostrandstraße als Voraussetzung zur Verkehrsentlastung bzw. -umleitung) zur Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt Dessaus.
• belastet den kommunalen Haushalt beträchtlich durch die Baumaßnahme selbst sowie die Unterhaltungskosten.
Diese Ziele können jedoch mit anderen Mitteln sicherer, kostengünstiger und ohne diese Nachteile erreicht werden. Wir zweifeln an, dass die zu entlastenden Straßen tatsächlich von einem so großen Anteil an Durchgangsverkehr befahren werden, und dass somit durch die Ostrandstraße ein so großer Teil dieses Verkehrs umgeleitet werden kann. Es bestehen vielmehr andere Möglichkeiten (Sanierung des Fahrbahnbelags, Geschwindigkeitsreduzierungen, Verkehrsleitung, etc.), die verkehrliche Situation in Dessaus Innenstadt zu verbessern Maßnahmen, für die das Geld fehlt, wenn dieses für die Ostrandstraße verwendet wird. Zudem ist anzunehmen, dass die Verkehrsbelastung sich durch den Bevölkerungsrückgang in Dessau in Zukunft entschärft. Wir fordern die Stadt auf, die Entscheidung zum Bau der Ostrandstraße rückgängig zu machen.
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